Installation von WordPress auf einem Webspace

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Wer sich dazu entschließt, WordPress auf dem eigenen Webspace einzurichten, muss diesen Webspace zunächst bei dem Anbieter seiner Wahl bestellen. Ist das geschehen kann die Installation in wenigen Minuten erledigt werden.

Einrichtung einer Datenbank

Zunächst muss über die Verwaltungsoberfläche des Webhosters eine neue Datenbank angelegt werden, der Menüpunkt heißt meistens „Datenbanken“ und mit einem Klick kann man eine neue mit eigenem Namen hinzufügen. Der Benutzer für die Datenbank kann in einigen Fällen im gleichen Bereich mit Passwort erstellt werden oder wurde bereits vom Hoster eingerichtet (dann sind die Zugangsdaten bereits per E-Mail übermittelt worden). Die Zugangsdaten für die Datenbank solltet Ihr an dieser Stelle notieren.

Einrichtung des FTP-Zugangs

Die Vorarbeit besteht neben der Einrichtung der Datenbank auch aus einem FTP Zugang; zunächst sollte dafür eine Software wie Filezilla installiert werden, mit der die Datenübertragungen bequem durchgeführt werden können. In der Verwaltungsoberfläche können nun unter dem Punkt FTP ein neuer Benutzer und ein Passwort vergeben werden (wenn dies nicht ebenfalls schon vorab passiert ist und Daten per Mail verschickt worden sind). Neben dem Benutzernamen und dem Passwort braucht ihr auch die FTP-Serveradresse und den Port, die ihr auf der gleichen Seite finden solltet oder auch per E-Mail erhalten hattet. Nachdem die Daten in Filezilla eingetragen worden sind, könnt ihr eine Verbindung herstellen und findet auf der linken Seite die Verzeichnisse und Dateien auf eurem eigenen Computer und auf der rechten Seite die Verzeichnisse und Dateien eures Webspaces.

WordPress herunterladen

Ladet von der offiziellen WordPress Website die aktuellste Version als .ZIP Datei herunter. Mit einem Rechtsklick und einem weiteren Klick auf „Alle Extrahieren…“ könnt ihr das ZIP-Archiv in einem neuen Ordner entpacken. In dem Ordner findet ihr die Datei „wp-config-sample.php“, die ihr in „wp-config.php“ umbenennen und dann öffnen solltet. Ändert dort die folgenden Zeilen:

 

Danach müsst ihr noch ein paar Sicherheitsdaten erstellen, indem ihr eine WordPress Website öffnet und die generierten Daten an das Ende eurer wp-config.php einfügt. Dann speichert ihr die Datei.

WordPress hochladen

Den Ordner könnt ihr nun per Drag and Drop einfach per Filezilla in das Verzeichnis auf eurem Webspace ziehen, in dem ihr Dateien platzieren könnt und hochladen oder aber ihr öffnet den Ordner, wählt darin alle Dateien und Unterordner aus und ladet diese via Drag and Drop ohne Überordner hoch. Der Unterschied ist, dass bei ersterer Variante die URL lautet http://euerWebsiteName/euerOrdnerName/, um den Blog aufzurufen und bei letzterer nur http://euerWebsiteName. Solltet ihr mehrere Projekte auf einer Domain betreiben wollen, kann die erste Struktur sinnvoll sein, meistens wird aber eher die zweite Variante gewünscht.

WordPress installieren

Wenn der Upload abgeschlossen ist, ruft ihr im Browser entweder www.euerWebsiteName.de/wp-admin/install.php oder www.euerWebsiteName.de/euerOrdnerName/wp-admin/install.php (je nachdem, wie ihr es im vorherigen Schritt strukturiert habt) auf und werdet durch die Installation geführt. Danach solltet ihr euren Blogtitel eintragen können (den Namen des Blogs), gebt eine E-Mail Adresse und ein Passwort für den Login ein und macht ein Haken bei „Ich möchte, dass mein Blog in Suchmaschinen wie Google erscheint.“, wenn er via Google und Co. gefunden werden können soll. Der Rest ist selbsterklärend. Einloggen könnt ihr euch zukünftig über www.euerWebsiteName.de/wp-login.php oder www.euerWebsiteName.de/euerOrdnerName/wp-login.php.
Damit ist eure Website einsatzbereit und ihr habt die WordPress Installation erfolgreich abgeschlossen.

Ich hoffe, dass ich euch mit dieser Anleitung weiterhelfen konnte.

Teamspeak3 automatisch starten (sehr einfache Lösung)

Man kennt es – der Server wird neu gestartet und wichtige Programme werden nicht automatisch gestartet. Der Server ist stundenlang nicht erreichbar bis er endlich von Hand gestartet wird. Das muss nicht so sein, über ein init Script lassen sich Programme automatisch beim Serverstart ausführen.

HIER KLICKEN UM GLEICH DAS SCRIPT ANZUSEHEN

Ich biete euch hier eine Copy&Paste Lösung, womit ein funktionierendes Init Script vollautomatisch eingerichtet wird. Ihr müsst keinen Pfad ändern oder sonstige Anpassungen durchführen, einfach als root folgenden Text kopieren und beim nächsten Systemneustart läuft der Teamspeakserver automatisch wieder.

Teamspeak3 init Script automatisch erstellen

Kompatibilitätsnachweis
Diese Lösung funktioniert sowohl für upstart als auch für systemd, es ist also kompatibel mit sämtlichen Ubuntu, Debian und CentOS Versionen.
Wichtiger Hinweis
Der Teamspeak3 Server muss gestartet sein, damit der Pfad erkannt wird. Das ist die einzige Voraussetzung.
Kopiert diesen Code in das SSH Terminal und der Rest funktioniert automatisch!
Falls es nicht funktioniert, dann diesen Text in einer Datei speichern und anschließend per bash Dateiname ausführen.

Nach einem reboot wird der Teamspeakserver automatisch gestartet

Teamspeak3 Port freigeben – iptables / Firewall

Falls keine Verbindung zum Teamspeak Server möglich ist, obwohl der Server läuft, könnte das ein Problem mit der Firewallkonfiguration sein.

HIER GEHTS DIREKT ZUR COPY&PASTE LÖSUNG

Herausfinden auf welchem Port Teamspeak läuft

Um herauszufinden welche Ports für Teamspeak geöffnet werden müssen, schauen wir uns die Ausgabe des folgenden Befehls an:

Wir sehen, dass folgende Ports benutzt werden: 30033/tcp, 10011/tcp, 9987/udp etc.
Diese Ports müssen jetzt freigegeben werden.

Port für Teamspeak öffnen

Bei Linux kommt meistens iptables zum Einsatz, mit dem Befehl iptables-save können alle vorhandenen Regeln ausgegeben werden. Die neuen Regeln fügen wir ganz am Anfang ein, sodass diese zuerst aktiv sind. Normalerweise erfolgt am Ende jeder Kette eine DROP Regel, sodass alles geblockt wird, was nicht freigegeben wurde.

Mittels des Befehls iptables können weitere Regeln hinzugefügt werden. Wenn man das Port 30033/tcp öffnen möchte, lautet der Befehl:

Alle benutzten Ports automatisch öffnen

Damit nicht jedes Port manuell geöffnet werden muss, fügt einfach folgende Befehle als root in SSH ein und die Ports werden automatisch ausgelesen und freigegeben.

Anschließend kann wieder per iptables-save überprüft werden, ob die Regeln aktiv sind. Jetzt sollte die Verbindung zum Teamspeak Server klappen 🙂

Teamspeak 3 schnell installieren (automatische Installation)

Die Installation von Teamspeak kann auf jedem Linux Betriebssytem schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Mit dieser copy&paste Anleitung ist der Teamspeakserver in wenigen Minuten installiert.

Führt einfach folgende Kommandos per SSH aus um Teamspeak automatisch zu installieren.

Nachdem die Befehle ausgeführt wurden, läuft der Teamspeak3 Server und das Admintoken wird ausgegeben.

Zum automatischen Starten des Servers kann ein init Script erstellt werden. Hierzu habe ich ebenfalls eine Copy&Paste Anleitung erstellt womit das init Script für Teamspeak automatisch erstellt wird.